Rezension - Tote Mädchen lügen nicht

Buchdetails

Name: Tote Mädchen lügen nicht
Autor: Jay Asher
Verlag: cbt
Genre: Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 8.10.2012
Seiten: 283
Preis: 8,99€


Inhalt 

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ...


Charaktere 

Hannah ist eine Teenagerin, die mit 16 auf eine neue High School kommt und sich ein besseres Leben erhofft. Aber durch ein Gerücht, was sich auf der ganzen Schule verbreitet, wird sie als "leicht zu haben" abgestempelt. Sie kriegt so eigentlich nie richtige Freunde, weil sie sich keinem wirklich anvertrauen möchte, weil sie glaubt alle sehen nur das Mädchen, für das sie gehalten wird. Man erfährt durch die Kassetten, was sie während dieser ganzen Zeit gedacht hat. Ich kann nachvollziehen, wie scheiße das alles für sie war, aber meiner Meinung nach hat sie nichts unternommen um die Gerüchte aus dem Weg zu räumen sondern sie war eher ruhig und ließ es über sich ergehen. Was mich auch ein bisschen an ihr genervt hat, ist, dass sie jeden auf diesen Kassetten für ihren Tod verantwortlich macht - außer Clay. Aber bis auf ein paar Ausnahmen, konnte keine dieser Personen ahnen, was sie anrichten oder, wie Hannah es beschrieben hat, dass sie eine derartige Lawine auslösen.


Clay ist ebenfalls ein Teenager und ist auf der selben High School wie Hannah. Er wirkt immer sehr ruhig und hat mit niemandem Streit oder Ähnliches. Während Hannah sich kaum vor schlechten Gerüchten retten kann, hat noch nie jemand irgendetwas Schlechtes über Clay erzählt. Er ist sowas wie der nette Junge nebenan. Er hat mit Hannah zusammen in einem Kino gearbeitet und wollte so oft die Chance nutzen si besser kennenzulernen. Allerdings hatte er immer wieder "Angst", dass sich die Gerüchte über Hannah bewahrheiten, obwohl er immer gehofft hat, dass es nicht mehr als eben diese Gerüchte sind. Ich finde Clay vom Charakter her ziemlich sympathisch, weil er wirkt einfach total nett und so wie ein vorbildlicher Teenager. So als könnte er mit jedem befreundet sein, weil er in diesem Buch nur gute Eigenschaften vorweist. Allerdings haben mich an Clay zwei Dinge aufgeregt: 1. Die Tatsache, dass er kaum versucht hat Hannah richtig kennenzulernen, weil anstatt den Gerüchten Glauben zu schenken hätte er sich auch ein eigenes Bild von ihr machen können und wer
weiß, vielleicht wäre sie mit einem Freund wie Clay noch am Leben. 2. ich hatte an ein paar Stellen, als er sich die Kassetten angehört hat das Gefühl, dass er ein bisschen übertreibt. Ich weiß zwar nicht unbedingt, wie es ist einen Mitschüler zu verlieren, aber meiner Meinung nach war das etwas viel, weil er Hannah kaum kannte.


Cover und Titel

Das Cover ist an sich  eine gute Idee mit diesen Strichen, welche die 13 Gründe für Hannahs Tod darstellen sollen. Allerdings bin ich persönlich nicht so der Fan von grün und rot und das dann auch noch in Verbindung miteinander. Außerdem von dem Cover her wirkt das Buch eher wie so ein Thriller obwohl dies nicht der Fall ist. Der Originaltitel dieses Buches lautet `Thirteen reasons why´ und ich finde, dass sich das besser anhört, als der deutsche Titel, da das Original einfach besser passt und sich meiner Meinung nach auch besser anhört.


Schreibstil

Der Schreibstil von Jay Asher ist einfach und flüssig. Man kommt gut mit dem Lesen voran und wird auch relativ schnell von der Geschichte in ihren Bann gezogen, da das Thema einfach so spannend ist. An manchen Stellen war es vielleicht ein bisschen langatmig aber dennoch überwiegt das Gute. Alle sin allem kann ich sagen, dass mir der Schreibstil von Jay Asher gut gefällt.


Fazit

Tote Mädchen lügen nicht ist eine sehr spannende Geschichte, die ein wichtiges Thema behandelt. Es gibt ein paar kleine Sachen auszusetzen, aber die sind nicht von größerer Bedeutung. Diese Geschichte ist auf jeden Fall ein Buch, welches einem nach dem Lesen auch noch m Kopf bleibt, da es zum Nachdenken anregt. Es ist nicht nur für Jugendliche empfehlenswert sondern auf jeden Fall auch für ältere Generationen. Ich gebe diesem Buch deswegen 4/5 Sterne. ⭐️⭐️⭐️⭐️




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